Beamtenkredit

BeamtenkreditEs gibt gerade auch in Deutschland sehr viele unterschiedliche Kreditvarianten, die angeboten werden. Dazu gehört zum Beispiel auch der sogenannte Beamtenkredit. Diese Kreditform richtet sich dabei, wie es der Name letztlich auch schon vermuten lässt, vor allen Dingen auch an Beamte. Wobei jedoch durchaus auch andere Personen die Möglichkeit haben in den Genuss eines solchen Beamtenkredites zu kommen.

Wer kann einen Beamtenkredit erhalten?

Wie bereits zuvor erwähnt, gibt es einige Merkmale, durch die sich ein sogenannter Beamtenkredit gegenüber normalen Krediten abgrenzt. Ein erstes entscheidendes Merkmal ist dabei, dass sich diese Kredite an einen ganz bestimmten Kundenkreis richten. Denn einen Beamtenkredit können in aller Regel lediglich Beamte oder Personen erhalten, welche in einem Status beschäftigt sind, der dem eines Beamten sehr stark ähnelt. Somit haben Beamte auf Lebenszeit, sowie Angestellte im öffentlichen Dienst die Möglichkeit einen Beamtenkredit zu beantragen. Darüber hinaus besteht auch für Beamte auf Probe oder Akademiker teilweise die Gelegenheit einen solchen Kredit zu erhalten. Dabei entscheiden letztlich die Kreditinstitute selbst, ob ein Beamtenkredit gewährt wird, oder ob dem Anfragenden ein normaler Kredit angeboten wird.

Was ist das Besondere an einem Beamtenkredit?

Abgesehn davon, dass dieses Darlehen nur an bestimmte Personen vergeben wird, unterscheidet sich das Beamtendarlehen auch in dem eigentlichen Aufbau dieses Darlehens. Denn bei einem gewöhnlichen Ratenkredit zahlt der Kreditnehmer den Kreditbetrag in der Regel in Raten wieder zurück, die bereits in dem Kreditvertrag festgelegt werden. Dabei beinhalten diese monatlichen Raten jeweils einen Zins- und einen Tilgungsanteil, sodass am Ende der Laufzeit die geliehene Kreditsumme inklusive der angefallenen Zinsen zurückgezahlt sind.

Bei dem Beamtenkredit hingegen ist es so, dass parallel zum Darlehen eine Renten- oder Lebensversicherung abgeschlossen werden muss, weil dies von dem Kreditinstitut entsprechend verlangt wird. Denn bei dem Beamtendarlehen werden dann Beiträge für die Versicherung gezahlt, denn zum Beispiel die Lebensversicherung löst dann am Ende der vereinbarten Laufzeit den Kreditbetrag in einer Summe ab. Somit entstehen bei dem Beamtendarlehen keine monatlichen Ratenzahlungen, welche der direkten Bedienung des Kredites dienen, sondern es wird eine Versicherung angespart, die am Ende der Laufzeit den Kredit ablöst.

Ein weiterer Unterschied des Beamtendarlehens besteht zusätzlich auch darin, dass die Konditionen bei einem Beamtendarlehen im Vergleich zu einem normalen Ratenkredit günstiger sind. Dabei ist die Ersparnis durch einen Beamtenkredit teilweise schon enorm, dies liegt übrigens daran, dass die Banken das Ausfallrisiko eines solchen Kredites als sehr gering einschätzen und daher auch durchaus bereit sind für einen niedrigeren Zinssatz Geld zu verleihen. Denn gerade bei den Beamten oder auch bei Personen, welche in beamtenähnlichen Beschäftigungsverhältnissen sind, ist die Gefahr eines Verlustes des Arbeitsplatzes relativ gering.

Das Muster eines Beamtenkredites

Bei den Krediten für Beamte handelt es sich um ein sozusagen eigenständiges Kreditmodell als bei einem gewöhnlichen Sofortkredit. Denn normalerweise erhält der Kunde eine festgelegte Kreditsumme, die dann Monat für Monat durch eine im Vertrag festgelegte Kreditrate zurückgezahlt wird. Bei einem Beamtendarlehen hingegen kommt es allerdings unterm Strich zu zwei Verträgen. Denn neben dem eigentlichen Kreditvertrag ist zwingend der Abschluss eines Versicherungsvertrages erforderlich. Dabei wird die Versicherung über den gleichen Betrag des Kredites abgeschlossen. Das bedeutet dann, dass der Beamte eigentlich eine Versicherung beleiht, die am Ende der Laufzeit, welche bis zu 20 Jahre laufen, kann, den Kredit komplett bedient. Dabei kann der Kreditnehmer im günstigsten Fall am Ende der Laufzeit sogar noch die zusätzlich erwirtschafteten Überschüsse ausgezahlt bekommen.

Auch für die Familienmitglieder hat der Beamtenkredit einen großen Vorteil, denn in der Versicherung ist automatisch ein Todesfallschutz enthalten. Das hat zur Folge, dass die Bank bei einem Versterben des Kreditnehmers automatisch ihr Geld erhält, und zwar ohne das eine Restschuldversicherung separat vereinbart werden, muss. Somit können also auch für die Hinterbliebenen des Kreditnehmers letztlich keine unangenehmen Überraschungen entstehen. Darüber hinaus besteht bei dem Kredit für Beamte auch die Möglichkeit das Darlehen vorzeitig abzulösen, falls dieses gewünscht werden sollte.

Fazit zum Beamtenkredit

Im Ergebnis ist der Beamtenkredit in den meisten Fällen sowohl für den Kreditnehmer als auch für den Kreditgeber eine lohnende Alternative. Denn der Kreditnehmer profitiert bei dieser Art des Darlehens von teilweise deutlich besseren Konditionen im Vergleich zu einem normalen Ratenkredit. Aber auch die Bank als Kreditgeber profitiert trotz der niedrigeren Zinsen dadurch, dass das Risiko eines Kreditausfalles bei dem Beamtendarlehen deutlich geringer ist.

 

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